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Statintherapie

Statine sind Medikamente, die eine lipidsenkende Eigenschaft haben. Sie gelten im allgemeinen als sichere Substanzklasse, vorausgesetzt es liegen keine Einflüsse vor, die das Risiko einer Statin-bedingten Toxizität erhöhen. Der geschwindigkeitsbestimmende Schritt in der Cholesterinsynthese ist das Enzym 3‑Hydroxy-3-Methylglutaryl Coenzym A (HMG-CoA) Reduktase. Die Cholesterinsynthese ist in erster Linie von der individuellen Syntheseleistung abhängig und erst in zweiter Linie von der Ernährung. Das Therapieansprechen ist in wesentlichen Teilen von genetischen Faktoren abhängig.

Neben dem Vorliegen einer Sequenzvariante im SLCO1B1 Gen können weitere Faktoren eine Statintherapie ungünstig beeinflussen. Folgende Indikationen gelten für eine SLCO1B1 Analyse:

  • Muskelbeschwerden unter Statintherapie mit/ohne Erhöhung der Creatin-Kinase,
  • gleichzeitige Behandlung mit Cytochrom P450 3A4/5-abhängigen Statinen (Atorvastatin, Simvastatin, Lovastatin und Fluvastatin) und Medikamenten, die dieses Enzymsytem inhibieren/induzieren,
  • vor Beginn einer Behandlung mit Statinen in hoher Dosierung,
  • bei erhöhtem Myopathierisiko (fortgeschrittenes Alter, niedriger Body-Mass-Index, intensive sportliche Aktivität).


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